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Leben in Hof
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Armin Sandig - ein Hofer Maler

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Stadtteilkonzept Kernstadt

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Eröffnung durch den Gewinner des Vorjahres

Als Preisträger der Veranstaltungsreihe 2010 wird Axel Pätz eine ganz besondere Ehre zuteil, die gleichzeitig eine Premiere ist: Mit einer Sonderveranstaltung wird er den Auftakt zum Hofer Theresien-Stein 2011 bilden, geht dabei allerdings außer Konkurrenz an den Start. Alle Zuschauer, die das Gewinnerprogramm von ihm bereits gesehen haben, dürfen sich doppelt freuen, denn als „Opener“ wird Axel Pätz mit seinem neuen Programm „Das Niveau singt“ auf der Bühne stehen.

Die Auftaktveranstaltung des 12. Hofer Theresien-Steins mit Axel Pätz findet am 5.10.2011, um 20 Uhr, im Haus Theresienstein statt. 


Mia Pittroff mit "Mein Laminat, die Sabine und ich!"

Termin: Donnerstag, 13.10.2011, Beginn:  20.00 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Mia Pittroff wurde 1980 im oberfränkischen Bayreuth geboren und verlebte dort eine glückliche und Co2-haltige Kindheit an der Autobahnausfahrt Nord.Wenn man in ihrem Solo-Programm nach einem so gut wie vergeblich sucht, dann sind es Männer. Die tauchen in Mia Pittroffs Universum vereinzelt und eigentlich nur am Rande auf. Und das ist gut so.

Mia Pittroff, das ist weibliche Komik, die ohne „er-sagt-sie-sagt-Vergleiche“ auskommt. Gibt es doch so viel spannendere Themen: Die Entsorgung eines Laminatfußbodens wird bei Mia Pittroff zum tiefemotionalen Moment, der Abschluss einer Rentenversicherung zum historischen Höhepunkt und selbst zum Thema Parkplatzsuche hat die studierte Germanistin noch ein Vierminuten-Lied mit abschließender Splatter-Szene in Petto. Warum Frauen nicht einparken und Männer immer Recht haben interessiert spätestens an dieser Stelle des Programms eigentlich keinen mehr so wirklich.

Mit ihrem unverkennbar fränkischen Zungenschlag redet und singt sie sich zwei Stunden um Kopf und Kragen. Ob über die Modekrankheit „Vilzudun“, die Suche nach der korrekten Bezeichnung für Sanifair-Gutscheine („Pinkelbillet, Uringutschein oder Brunsticket?“) oder den Kauf neuer baumwollner Ringelsocken, der sich als höhere Wissenschaft entpuppt („Camel Collection, hundert Prozent Shetland-Wolle von glücklichen Schafen aus der Schweiz, linksmaschig gestrickt, versenverstärkt, abrutschsicher, mit Schienbeinschoner, Temperaturregulator, Dunstabzug, Zehenmodul, Bordcomputer und einer Landkarte von der fränkischen Schweiz...!“), die Themen sind so überraschend und vielfältig wie Biersorten in Franken. Davon gibt es nämlich unzählige.
Und die preisgekrönte, frühere Poetry-Slamerin weiß sie auch noch alle auswendig. Humor, trocken wie Heizungsluft, gute Beobachtungen und wunderbar groteske Bilder, das sind die Markenzeichen von Mia Pittroff. Seit zwei Jahren organisiert sie als Veranstalterin die „Comedy Lounge“ in Bamberg! Regelmäßig ist Mia Pittroff seit Anfang 2010 alle acht Wochen als „Glossistin“ auf Bayern1 zu hören. Die Sendung „Schmankerl – Fränkische G´schicht´n“ kommt immer samstags von 21.05 Uhr bis 22.00 Uhr. "Wie der frühe Polt. Nur weiblich halt ... und hübscher!" Ein Fan



Helene Mierscheid mit "Ein Tritt frei"

Termin: Donnerstag, 3.11.2011, Beginn: 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)

"Hoch oben auf der Tromm ist das "hoftheater" ein strahlender Theaterstern der Region Odenwald. Viele auswärtige Gäste haben längst erkannt, dass sich auch längerer Anfahrtswege lohnen, wenn besondere Aufführungen auf dem Programm stehen, wie etwa bei dem angekündigten Programm "Ein Tritt frei!" mit Helene Mierscheid. In dem nahezu voll besetzten hoftheater wäre es diesmal angebracht gewesen, die Lachsalven des begeisterten Publikums zu zählen. Natürlich durften bei diesem kabarettistischen Rundumschlag auch die Beziehungsprobleme nicht fehlen, die (vielleicht) auf den Merkzetteln des Publikums angeführt waren. Ihr Rat, dem man kaum widersprechen kann: "Gibt es etwas Schöneres, als einen Ehemann mit einem schlechten Gewissen?" Natürlich bot sich als Antowrt auf diese Frage ein kabarettistischer Streifzug durch die Mode an. Auch für die Richtigkeit der Beurteilung Deutschlands in der PISA-Studie hatte die Politikberaterin einen Beleg. Es sei geradezu beschämend, dass deutsche Kofferbomber nicht in der Lage waren, einen einwandfrei funktionierenden Sprengsatz zu bauen.

Helene Mierscheid ist ja auch eine erfolgreiche Buchautorin und las in ihrem Bühnenprogramm zwei besonders originelle Geschichten. Eine Szene beschrieb, wie geringschätzig Menschen "vor Beamten" behandelt werden. Diese Erfahrung machte Helene Mierscheid bei einer Behörde in Berlin: Das Ziehen einer Nummer aus einem Automaten, stundenlanges Warten, dann der elektronische Aufruf, einzutreten und das Pech, dass die nächste Nummer gleich danach aufgerufen wurde und Helene Mierscheid um Sekunden zu spät kam. "Wie ich kriminell wurde" war ein weiteres Thema einer kurzen Lesung über die Folgen nach einer Straßenüberquerung bei rot geschalteter Fußgängerampel. Allein aus diesen beiden Schilderungen hätte Helene Mierscheid ein abendfüllendes Programm gestalten können."



Frank Sauer mit "Vom Tellerwäscher zum Geschirrspüler"

Termin: Donnerstag 10.11.2011, Beginn: 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)

Erfolg haben. Mal so ganz oben sein und Staatskredite beantragen können. Das wünscht sich wohl jeder. Die Luft da oben ist zwar ganz schön dünn, aber mit Koks und Wodka hält man das aus. Erfolg heißt aber auch: Klatschpresse, Knutschereien, Liebschaften, Hochzeiten, Trennungen, Rosenkriege, Gerüchte, garniert mit den Schmuddelfotos der Paparazzi. Ob Schauspieler, Schnulzenheuler, Promi-Koch… - erfolgreich sein bedeutet: das Ziel erreicht, den Gipfel erklommen, die Kuh gemolken zu haben. Jaguar in der Garage, Ehefrau in Pelz, Freundin in Lugano. Doch Vorsicht! Wer immer im Mittelpunkt steht, steht meistens im Weg. Und wie schnell geht es dann, dass man strauchelt, stolpert, abstürzt, und plötzlich duzt man sich mit dem Gerichtsvollzieher. Heute noch Gipfelstürmer, morgen schon Absteiger, Loser, Pechvogel und Taugenichts.

Frank Sauer, der Mann mit der „Topless-Design“-Frisur, hat hier ein Programm ausgebrodelt, das mit unschlagbarem Charme und selten gewordener Intelligenz in die Bresche prescht zwischen „oben“ und „unten“ - ein Programm über das Leben der Reichen und Schönen, aber auch über uns Menschen.



Edmaier und Maurischat mit "Nacktbaden"

Termin: Donnerstag, 24.11.2011, Beginn: 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)

Grazil wie zwei Seekühe! Da fallen die Hüllen und fliegen die Fetzen! Da wird fleißig mit den Armen gerudert, viel Wasser geschluckt, splittergefaselt und den Dingen gehörig auf den Grund gegangen. Da gibt's auf die Flossen bis zum Anschlag. Da wird den nackten Tatsachen ins Auge geblickt, und selbst unliebsame Wahrheiten erstrahlen wie auf Hochglanz polierte Seesterne im Neonlicht des Mondes. Sexy, böse und unschuldig wird gegen den Strom gesungen und ganz nebenbei so mancher großer und kleiner Fisch kielgeholt.

Spätestens aber wenn sich Frau Maurischat auf Robinsons Insel wünscht (mit Champagner versteht sich!) und uns Herr Edmaier den Badewannenkapitän gibt, ist klar: das wahre Leben spielt am Strand! Vanessa Maurischat und Holger Edmaier sind ausgezogen, um nackt zu sein. Ein überschäumender Abend am Fluß der Zeit. Also Badehose und Quietscheentchen eingepackt und „Schiff, ahoi“! Rettungsringe gibt es an der Garderobe...

Vanessa Maurischat (SalonPop/Berlin) und Holger Edmaier (PopKabarett/Köln) sind eine Mischung, die ihresgleichen sucht: Zwei Vollblutmusiker an Klavier, Ukulele und Orchester. Zwei Stimmen gleichermaßen rau wie zart. Zwei Entertainer, die mit Wortwitz und Raffinesse das Publikum begeistern. Nach den Soloprogrammen 'Intim' und 'Spielwiese' kommt mit 'NACKTBADEN' das erste DuoProgramm der beiden mehrfach preisgekrönten MusikKabarettisten.



Andy Sauerwein mit "Hals- und Stimmbruch"

Termin: Donnerstag, 8.12.2011, Beginn: 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)

Andy entdeckte das Licht der Welt im Alter von drei Jahren. Ab da besaß er nämlich endlich eine Brille. Im schönen Sulzbach am Main verbrachte er fortan mit 8 Dioptrien eine glückliche Kindheit, bis er im Alter von 10 Jahren in ein katholisches Jungen-Internat emigrierte. Nunmehr in Lohr wohnhaft, gab man ihm eine neue Sehhilfe und versuchte einen künftigen Priester aus ihm zu machen. Sechs Jahre später konvertierte Andy zum buddhistischen Glauben und musste das Internat verlassen.

Er kaufte sich Kontaktlinsen und zog mit einer Festzelt-Band durch die Vorstädte Aschaffenburgs. Unter einem Maibaum kam ihm die Erkenntnis, dass er zu Höherem berufen sei und machte künftig Jazz-Musik. Sein Publikum erkannte sein Talent und honorierte es mit Lachen. Andy überlegte kurz und versuchte seine Fähigkeiten am Klavier mit der Publikumsreaktion zu kombinieren. Seit Mai 2006 ist Andy Jazz-Kabarettist. Seine aktuelle Sehschwäche beträgt 6 Dioptrien.